30. März 2016 Tobago Cay’s / Karibik

Hier in Tobago Cay’s waren wir mit unseren Jungs zu Weihnachten 2014 – hier in diesem blauen Wasser haben wir es vollbracht. Mit Max sind wir damals über den Atlantik und die Jungs von Jens kamen mit dem Flieger hinterher.

WIR SIND RUM! Von Deutschland aus segelten wir bis hierher ca. 32.000 Meilen und besuchten dabei 26 Länder mit 118 Häfen, bzw. Ankerbuchten. Wir sind seid 632 Tagen unterwegs und waren dabei zu 40% (251 Tage) auf dem Wasser. Dabei sind wir 164 Nächte gesegelt. Die längste am Stück gesegelte Strecke war von Galapagos nach Hiva Oa (Marquesas) mit 3.000 Meilen.

Die 32.000 Meilen teilen sich auf in rd. 10.000 Meilen Pazifik, 12.000 Meilen Atlantik (2x überquert) und knapp 8.000 Meilen Indischer Ozean.

Für die direkte Weltumsegelung von St. Lucia nach St. Lucia (25.300 Meilen) haben wir 15 Monate gebraucht. Die am häufigsten gestellte Frage ist, ob das nicht insgesamt zu schnell ist. Dazu können wir nur sagen – es ist schnell, aber es ist ok. Durch die sehr gute Organisation der ARC werden uns sehr viele – sonst zeitaufwendige – Dinge abgenommen. Wenn wir am jeweiligen Zielhafen ankommen, wartet häufig die Immigration am Steg, notwendige Reparaturen haben wir vorher per Mail durchgegeben, so dass die Firmen bereits informiert waren.

Aufgrund der vorbestimmten Hurrikanzeiten ist es nur möglich, mit jeweils einem kompletten Jahr, die Zeit zu verlängern. Für uns ist diese Zeitdauer von insgesamt zwei Jahren, bis wir zurück in Deutschland sind, lange genug. Mehr Zeit können und wollen wir nicht unterwegs sein.

Könnt Ihr Euch vorstellen…wenn wir unterwegs sind auf diesem absolut endlosen Wasser, dann hören wir häufig die DVD „Unplugged“ von Udo Lindenberg. Fesselnd und tief wahr ist das Lied „Das Leben“ – daraus ein paar Zeilen:

„Nimm dir das Leben und lass es nicht mehr los,

alles was du hast, ist dieses EINE bloß.

Nimm dir das Leben und gib’s nie wieder her,

denn wenn man’s erstmal braucht, dann findet man’s so schwer.

Nimm dir das Leben und lass es nicht mehr los.

Greif’s dir mit beiden Händen, mach’s wieder stark und groß.“

Heute ist der Tag für ein Schluck „Rostocker Kümmel“. Auf Euer Wohl, besonders auf Dich Kerstin (!!), und freut Euch ein wenig mit uns. Wir sind heil, mächtig reich an Erfahrungen, freuen uns auf die nächsten vier Monate und dann auch wieder darauf, mit dem einen oder anderen persönlich anzustoßen. Bis bald – Eure GarliXe