Wir können uns gar nicht wieder losreißen… wir wurden empfangen von lebensfrohen, stolzen, gut aussehenden, in ihrer Freude lauten und temperamentvollen Menschen – das ist ‚ne Wucht!!

Diese Stadt erfüllt die Klischees / Vorstellungen, die wir so von Galicien haben… wir können uns gar nicht satt sehen an diesen gut gekleideten und herzlichen Menschen.
Der Hafen Marina Coruna liegt relativ zentral – kaum 5 Minuten Fußweg und wir sind drin im Leben und in der historischen Altstadt. Überall sind kleine Kneipen, Tapa – Bars, Restaurants. Die Mauern reden mit uns – gleich geht der Film los… . Das Wikipedia – Wissen stimmt; hier waren schon die Römer, Phönizier, die Kelten… so sieht es hier aus. Die Römer haben auch 110 nach Christus einen heute zum Weltkulturerbe ernannten Leuchtturm errichtet. (Foto) Überlegt mal, wie lange das her ist!
Wir begegnen hier auch Sir Francis Drake wieder… das ist jetzt ein Test….! Sir Drake haben wir schon in Plymouth – als DEN Entdecker und Weltumsegler „kennengelernt“. La Coruna spricht sicherlich nicht so positiv von ihm. Er hat die Stadt 1589 angegriffen – … hat’s aber nicht geschafft. Besonders hervorgetan hat sich bzgl. der Verteidigung die hier hochverehrte Maria Pita (Bild). Eine Metzgerfrau – ihr zu Ehren wurde auf dem Zentralen Platz ein Denkmal errichtet.

Wir sind heute (Samstag) gegen Mittag durch die Stadt… auffällig ist, dass es überall quirlig ist. Diese kleinen Bars sind gut besucht – ein kleiner „Haps“ hier- und dann zur nächsten Bar. Nicht nur Jugend, oder Männer – auch die „reiferen“ Damen treffen sich dort. Es sieht einfach nicht einsam aus. Und wir kommen mit unseren fünf-zehn Wörter spanisch gut klar… dank „dict.cc“ im I-Phone und Zeichensprache.

Da es so schön ist, bleiben wir noch die dritte Nacht. Der Hafen erinnert uns an England… alles da – von Wifi (hier sogar im Hafen), sicherer = abgeschlossener Steg (was heißt hier Steg… das ist eher wie eine Hauptstrasse – s. Foto), Waschmaschinen (das ist ein Kampf auch eine freie Maschine zu bekommen), alles ist sauber. Klasse ist auch, das die ARC Rabatt für die Teilnehmer ausgehandelt hat. Wir zahlen 25% weniger – also noch rd. 34 EUR – das geht.
Also – wir haben uns gut erholt von der Biskaya. Neben uns hat ein schwedisches Boot angelegt, die direkt aus England angekommen sind (auch ARC Teilnehmer). Insgesamt sind sie „nur“ rd. 60 sm länger unterwegs gewesen (da wir ja diesen großen Schlenker drin hatten); sie waren deutlich geschafft; es ist fuer jeden von uns eine kleine Heldentat.
Passt auf Euch auf! Eure GarliXe