Jetzt schiebe ich diesen kurzen Blog zwischen unsere Zwischenbilanzen. Heute sind wir – wieder mit der „GRÜTZE – CREW“ über die Insel Lanzarote gefahren.

Mein erster Gedanke…. ich schwöre… wenn wir wieder zurück sind, werde ich unseren Rasen vorm Haus öfters sprengen… Solche saftigen grünen Wiesen haben doch echt etwas!! Diese Kargheit hier – unbegreiflich.

Die Insel ist vor 25 Millionen Jahren aus dem Meer entstanden und von 1730 – 1736 verwandelte sich die Insel aufgrund der Vulkanaktivitäten in eine Lavalandschaft. So sieht’s nun heute noch aus – die Natur hat maximal geschafft, solch verdörrtes Flechtengewächs wachsen zu lassen. Die Menschen sind ja tapfer; fangen mit kleinen Mauern das Tauwasser auf oder die einzelnen Pflanzen werden bewässert – aber echt keine saftig grünen Felder oder Wiesen.

Wir haben eine schöne Rundfahrt gemacht – vom grünen Algensee am El Golfo (schaut Euch die Brandungsfotos an… diese sind OHNE Wind), dann waren wir auf den Vulkanbergen im Feuerland (in 12m Tiefe sind noch 600°C), in der wunderschönen ehemaligen Hauptstadt Tequise (aus unserer Sicht der schönste Ort hier) und ganz oben im Norden am Aussichtspunkt nach La Graciosa. Natürlich haben wir auch verschiedene Bauten des hier fast heiligen Architekten C. Manrique angesehen.

Und zwischendurch eben immer wieder rechts ran gefahren und konnten es nicht fassen – diese Dürre und schwarzen Asche – Lava – Geröll – Schlackebrocken.

Unser erster – eher negative – Eindruck von der Insel hat sich stark verbessert, aber heimisch werden wir hier nicht; … es ist aber nett warm hier so Ende Oktober (lach, lach – nein, wir bedauern Euch dort in Deutschland!)

Wir befinden uns hier im völlig neuen Hafen von Lanzarote in Arrecife. Gestern – am 18. Oktober – wurde der Hafen hier eingeweiht. Ein riesiger Hafen mit endlosen Ladenflächen – war eine Megaparty- vor allem war es laut.

Wahrscheinlich werden wir am Montag Richtung Las Palmas starten. Dabei werden wir Fuerteventura überspringen und die rund 140sm durchfahren. In Las Palmas haben wir die nächsten drei Wochen Besuch – wir freuen uns schon sehr. Naja – und dann gehts zur nächsten – bisher größten Etappe. Bis gleich wieder – Eure