Ijmuiden: Niederlande; Außenhafen von Amsterdam, direkt an der Nordsee (ca. 15sm Kanal), neue, sichere und moderne Marina, das Land lernt man hier nicht kennen, dafür gibt es Busse nach Amsterdam

Wir müssen viel Lernen – auch die Routine der Nachtfahrten… . So zumindest wie in dieser ersten Nacht geht es nicht weiter… . Für Jens dauerte die Nacht bis 4:30 – erst dann durfte er schlafen gehen. Für mich war diese Nacht vor allen Dingen DUNKEL und mit den vielen Schiffen rechts und links eher eine ängstliche Angelegenheit. Es war derartig dunkel, dass man annehmen konnte, dass ein schwarzes Zelt über das Boot gebaut wurde. Ohne Mond und Sterne – tiefgruselig. Ja, ja – wir – besser ich – sind nicht die geübten Nachtsegler. Aber das kommt schon noch!!

Mit dieser Nacht verabschieden wir uns auch aus Deutschland. Auch wenn es in den Niederlanden noch nicht so richtig fremd ist; so ist es doch ein nächster Schritt.

Der letzte Abschied folgt auch im nächsten Hafen Ijmuiden. Wir treffen uns mit unseren Nachbarn und zeigen ihnen unsere kleine neue Welt für die nächsten Monate… – war ein schöner Tag und DANKE für’s „Auge“.

Jetzt kurz zu den Pleiten…: Neben den Dingen die noch nicht so recht funktionieren gesellt sich ein neues Problem. Wir waren schon darüber verwundert, dass wir nicht so recht Geschwindigkeit aufnehmen… dachten, es liegt am vielen Proviant im Boot. Nein, wir haben eine zentimeterdicke Schicht an Muscheln unterm Boot. Unklar ist, warum. Wir haben vier Schichten der super Hochseefarbe „Seajet“ drunter. Vielleicht hat sich das wochenlange stille Liegen im Rostocker Hafen nicht vertragen. Wir denken positiv und haben bis Armeslänge alles abgekratzt; das Problem ist noch nicht behoben. Bis später – passt auf Euch auf!