Tour: Fakarava / Tuamotus – Tahiti/ Papeete – rd. 240sm

Wir wissen es, es klingt echt überheblich…aber das mit dem langsamen Segeln ist auch nicht so einfach. Bei 240sm muss man ja schon überlegen – wann startet man. Zwei Nächte ist fast zu lang,  vielleicht reicht es ja, wenn man morgens um 6:00 startet – dann schafft man das schon bis zum nächsten Tag in der Helligkeit.

Bei einem gewohnten Etmal von rd. 160-180sm passt das schon. Leider war am ersten Tag kaum Wind, so dass wir uns dann doch für zwei Nächte entschieden haben und schon am Morgen den Code Zero runtergenommen haben. Gegen Nachmittag kam so viel Wind… das wird doch nichts mit der zweiten Nacht!! Wie bekommt man die Geschwindigkeit runter… die Segel haben wir komplett weggenommen und wir sind immer noch 4,5kn Richtung Papeete „gerast“. Dann wollten wir unseren Treibanker ausprobieren, den wir extra für diese Tour gekauft haben.

So richtig befreundet sind wir mit dem Teil noch nicht; dazu hängen uns zuviel Leinen außerbords, die sich evtl. doch im Propeller verheddern können. Nun… die Schlaufe hat ca. 10sec. gehalten – dann war er verschwunden. Dabei war noch nicht einmal soviel Wind – das Ding kommt nicht wieder an Bord.

Also haben wir beschlossen, doch in der Dunkelheit durch den Pass von Papeete zu fahren. Kurz vor der Einfahrt wurden wir per Funk abgefangen… „SY GARLIX…. wir haben erst morgen früh um 6:00 einen Platz für Euch…“ Ja – und was sollen wir solange machen? … Antwort „rumdriften“. Wir machen es ja nicht gerne, aber da mussten wir doch mal betonen, dass wir mit der WorldARC segeln…und – die „Schotten“ gingen auf. Per Funk wurde uns jedes Licht der Einfahrt erklärt und von schmucken  Beamten wurden wir zum Dock geleitet. Geht doch!