Portobelo wurde 1502 von Kolumbus bei seiner vierten Reise entdeckt und als „schöner Hafen“ benannt (katalanisch porto belo). Während der spanischen Kolonialzeit wurde der Hafen von umfangreichen Festungsanlagen beschützt, die noch heute (schlecht) erhalten sind. Sie gehören zu den bedrohten UNESCO Weltkulturerbestätten. Ab 1561 segelte die spanische Silberflotte jeden August von Spanien zu diesem Hafen, was  Piraten anlockte. Hier starb der englische Sir Francis Drake, während er versuchte, den Hafen zu erobern und zu plündern. 

Sir Francis Drake sind wir jetzt schon mehrmals auf unserer Reise begegnet – natürlich in Plymouth – hier hoch verehrt. Dann in La Coruna, Bayona, Vigo und jetzt hier.

Wir haben uns einen Tag „weggestohlen“ – sind noch mal hier geblieben in dieser malerischen Bucht in Portobello. Warum für den „großen Ritt“ auf der anderen Seite der Welt nicht hier einkaufen…. . Also haben wir heute wieder unser „Wägelchen“ gepackt und haben gefühlt endlos Getränke und restlichen Krempel geholt. Dann alles ins Schlauchboot und noch mal von vorne. Abenteuerlich ist hier… Kreditkarte nehmen sie nicht und der Geldautomat ist leer (wirklich!!) – gut, dass wir genügend Bargeld mit hatten.

Nächste Überraschung – es krabbelt in den Nudeln…. oh MIST. Also wird alles gewaschen, Nudeln werden entsorgt.

Für die feineren Dinge – wie Obst und Milchprodukte – nehmen wir den einheimischen Bus. Ist das ein Abenteuer… kunterbunt und mit lauter Discomusik. Er hält an, wo man winkt und so geht es für rund 1 Dollar Richtung Colon. Das soll mit die gefährlichste Stadt der Welt sein; drum meiden wir sie.

Das ganze Abenteuer – was zu Hause – so 1/2 h am Supermarkt anhalten bedeutet – hat uns hier einen ganzen Tag beschäftigt. Also noch Fragen, was wir hier so machen!!??.

Geht es Euch gut? Wir hoffen es; für uns gehts morgen weiter Richtung Shelter Bay – vorm Panamakanal. Eure GarliXe