Standort: 27.6.15 / Vuda Marina / Fiji

Well done! Unsere GarliX ist wie neu… neue Farbe, neue Anoden, unsere Kratzer von unseren „Mooringtonnenerlebnissen“ sind zu gespachtelt und der Motor wurde gecheckt. Wir sind begeistert von der kompetenten Arbeit der hiesigen Firmen. Ja, wir haben zum ersten Mal die Arbeiten ausführen lassen – und hätten es nicht besser machen können.

Um den Luxus perfekt zu machen, haben wir für drei Nächte im Hotel geschlafen; auch deswegen, weil die Marina es nicht so gerne sieht, wenn man in dem Boot an Land schläft. Welch ein Erlebnis… wir hatten es fast vergessen wie es ist. Endlos warmes Wasser, endlos Strom und Licht – welch eine Verschwendung!! Ein wenig komisch wirkten in dem Restaurant die halb nackten Tänzer, die für die Gäste traditionelle Tänze bei zu moderner Musik aufführten. Ganz emotional war der Abschied in dem Hotel, wo jedem abreisendem Gast vom Hotelpersonal ein Ständchen gesungen wird.

Und jetzt, drei Tage später liegen wir in dieser wunderbaren Marina und können uns nach 6 (!!) Wochen wieder an Landstrom anschließen, sehr zur Freude der Batterien. Das Energiekonzept (Wassergenerator, wenn wir unterwegs sind), Solar im Hafen, Generator und Motor im Notfall klappt einfach nicht immer. Komplett „schwächeln“ tut es, wenn die Sonne nicht scheint – so trivial wie das auch immer ist. Sehr viele Segler behaupten, dass wir in den zwei Jahren um die Welt „rasen“ (was wir nicht finden); ganz bestimmt liegen wir für die Batterien zuviel am Anker, oder Mooringtonne ohne Landstrom. Wir knausern sehr mit allen Stromverbräuchen.

Gerade gibt es nicht soviel zu berichten. Es scheint so, als wenn die ganze ARC Flotte sich für die zweite Hälfte der Welt rüstet; obwohl es in Wahrheit noch ein wenig mehr ist. Überall wird repariert, gewartet und gewienert. Unsere Boote haben bisher einen tollen Job geleistet. Das das nicht so selbstverständlich ist, dass wir heil hier angekommen ist, haben wir gerade erlebt. Ein Boot der ARC Flotte kam in der Dunkelheit hier an und wollte in den Hafen. Leider kam die Crew zu dicht an die Korallen… das Ruder lässt sich nicht mehr bewegen (Ruderschaft ist verbogen) und am Rumpf sind tiefe, tiefe Scharten, die bis unter die Gelcoat – Schicht. Sie konnten schnell den Anker werfen, der glücklicherweise auch gehalten hat. Am Morgen wurden sie in den Hafen geschleppt und nun geht es an die Schadensbekämpfung.

Am 4. Juli werden wir Richtung Vanuatu starten… bis dahin – passt auf Euch auf. Eure GarliXe