Tour: Tahiti – über Moorea – nach Raiatea – ca. 130sm

27.4.15 So ein paar Tage Stadt Papeete hat uns gereicht. Einige Dinge konnten wir reparieren. Immerhin haben wir eine neue Seewasserpumpe und die Alte wird Ersatz falls es mal richtig ernst wird. Auch unser Paddel, welches wir in St. Lucia (!!!) verloren hatten konnten wir endlich ersetzen. Es gab auch vernünftige Baumärkte und relativ vernünftige Bootsausstatter. Aber alles – wirklich alles – ist einfach zu teuer.

Unseren Code Zero konnten wir nicht verstärken lassen… was ausgesprochen ärgerlich war. Der Sailmaker hatte uns die Reparatur versprochen und hat uns das Segel nach 3 Tagen ohne Reparatur zurück geliefert.

Alles in Allem sind wir aber zufrieden mit unserem Boot. Die notwendigen Reparaturen halten sich bisher im Rahmen. Es ist auch nicht so einfach hier – so einige Boote liegen in der Marina und versuchen wirklich schwerwiegende Reparaturen ausführen zu lassen, um endlich weiter zu kommen. Aber… wir sind hier nicht in Europa – das ist deutlich zu merken.

Aufgrund des verspäteten Sailmakers sind wir auch später als geplant von Tahiti gestartet.

Eigentlich wollten wir noch zwei Tage auf Moorea verbringen, welche die „Perle“ der Gesellschaftsinseln sein soll. Unser Ziel war es auch, aber als wir nach 20sm dort ankamen, war es uns zu windig um dort zu ankern. Auch hätten wir extra unser Dingi aufbauen müssen… wir waren zu faul und sind dann gleich weiter über Nacht nach Raiatea. Das ist auch eine Riff – Vulkaninsel rd. 110sm nördlich von Moorea.

Hier findet ab dem 28.4. – 2.Mai das „Tahiti Pearl Race 2015“ statt, an dem traditionell einige Boote der ARC World teilnehmen. Wer Jens kennt, weiss, dass wir uns dieses Event nicht entgehen lassen dürfen.

Wie geht’s uns sonst so? Wir haben Lust weiter zu segeln. Wir treffen hier so viele Menschen, die in ihrer Heimat alles verkauft haben und nonstop unterwegs sind; aber überwiegend immer hier in der Gegend bleiben. Es ist hier tatsächlich wunderschön, aber auf Dauer hier bleiben? Schon aufgrund der Wärme ist das für uns überhaupt nicht vorstellbar. Und irgendwie sind wir dafür auch zu unruhig. Die Landschaft ist einfach wunderschön, aber letztlich ähneln sich die Inseln und die Atolle sehr. Da sind wir neugierig auf die weitere Welt; was kommt da wohl noch so. Wir freuen uns auch mal wieder auf längere Abende, auch wenn das noch weit entfernt ist.

Drückt uns die Daumen für die Regatta. Eure GarliXe